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Video

Dialoge gestalten beim forschenden Lernen mit Flüchtlingskindern

Es gibt viele Situationen beim forschenden Lernen, die sich dazu eignen, mit Kindern in einen spannenden Dialog zu kommen. Aber was, wenn die Mädchen und Jungen noch nicht so gut Deutsch sprechen? Frauke Hildebrandt, Professorin an der Fachhochschule Potsdam, meint: "Die Sprache sollte nicht künstlich vereinfacht werden."

Es gibt viele Techniken, wie man ins Gespräch kommen kann.

In ko-konstruktiven Lernprozessen entdecken und erforschen Lernende und Lernbegleitung zusammen ihre Umwelt. Lernen geschieht im gemeinsamen Handeln und im lebendigen Gespräch. Im Gespräch zu sein bedeutet, ganz in das aktuelle Geschehen einzutauchen. Es bedeutet, sich auf die Gedanken des Anderen einzulassen. Und es bedeutet, sich gegenseitig zu inspirieren.

Ein Dialog lebt von produktiven Fragen und unverkrampften Antworten, aber auch von einem breiten Repertoire non-verbaler Kommunikation wie Mimik, Gestik oder der Nutzung des Raums. Dass sich dies auch in der Begegnung mit Kindern nicht ändert, die wenig oder kein Deutsch sprechen, erklärt Frauke Hildebrandt in unserem Video.

Hintergrund: Wie können Forschungsdialoge optimal gestaltet werden?

Frauke Hildebrandt forscht zu kognitiv anregender Interaktion und arbeitet mit Kitas und Grundschulen zu den Themen "Sprachbildung" und "Übergang Kita-Grundschule". Der Videoausschnitt entstand im Rahmen eines Interviews zum Thema "Forschungsdialoge gestalten" mit Dr. Verónica Oelsner, Referentin für Fortbildung und Hospitation bei der Stiftung "Haus der kleinen Forscher".

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