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Berichte und Tipps

Wie können Sie als pädagogische Fachkraft geflüchteten Kindern den Kita-Alltag erleichtern? Was benötigen Sie selbst und was die Kinder, um sich wohlzufühlen? In dieser Rubrik finden Sie zahlreiche Praxishilfen und Tipps, um Flüchtlingskindern das Ankommen und den Alltag in der Kita leichter zu gestalten.

Einige Kinder und zwei Erzieher sitzen im Kreis auf dem Boden
© Stiftung Haus der kleinen Forscher/Thomas Ernst

Tipps: Der erste Tag in der Kita

Geflüchtete Kinder haben oft einen langen und beschwerlichen Weg hinter sich, wenn sie in Deutschland erstmals eine Kita betreten. Sie behutsam aufzunehmen und willkommen zu heißen, ist nicht nur aufgrund der Sprachbarriere eine besondere Aufgabe für Kinder, Eltern und die pädagogischen Fachkräfte.

Zu den Tipps

Aus der Praxis: Sechs Tipps, die geflüchteten Kindern das Ankommen erleichtern

Kindern im Kita-Alter, die aus Krieg oder Not geflüchtet sind, fällt es nicht immer leicht, in ihrer neuen Heimat anzukommen. Doch pädagogische Fachkräfte sind Expertinnen und Experten darin, Kindern den Neuanfang leicht zu machen. Wir teilen sechs bewährte Tipps aus der Praxis für die Praxis.

Zu den Tipps

Spielende Kinder in der Kita
© Christoph Wehrer / Stiftung Haus der kleinen Forscher

Interview: Offenheit und Transparenz sind bei geflüchteten Kindern ein guter Anfang

Kinder mit Fluchterfahrungen brauchen, was alle Kinder brauchen: Zuwendung, Verständnis, eine verlässliche Basis. Viele dieser Kinder bringen aber auch Erfahrungen mit, die außerhalb des Erfahrungshorizonts ihrer Erzieherinnen und Erzieher liegen. Astrid Leska, Fortbildnerin und Supervisorin aus Dülmen, betont, wie wichtig eine offene pädagogische Grundhaltung ist.

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Eltern sitzen an einem kleinen Tisch in einem Kindergarten, vor ihnen stehen zwei Erzieher.
© Stiftung "Haus der kleinen Forscher" / C. Wehrer

Praxisbeispiel: Fünf Tipps für erfolgreiche Elternarbeit

In der Kita Ittlingerstraße in München ist Elternarbeit kein Problemthema – trotz der vielen unterschiedlichen Hintergründe und Persönlichkeiten aller Beteiligten. Die Leiterin der Kindertagesstätte, Fotini Petsiou, gibt Tipps für eine erfolgreiche Elternarbeit.

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Zwei Jungen schauen eine Landkarte an
© Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher

Praxisbeispiel: Mehrsprachigkeit als Chance

Die Sprachbarriere ist eine große Herausforderung wenn es um die Integration von Kindern mit Flucht- oder Migrationshintergrund in Kitas geht. Aber kann Mehrsprachigkeit auch ein Vorteil sein? Eine Kita, in der nicht-deutscher Herkunft zu sein ganz normal ist, macht es vor.

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Forschertipp: Mut zum Matsch: Ein Ofen aus Lehm

In einer Baugrube auf dem Gelände des Kindergartens Schloss Einstein entdecken die Kinder unterschiedliche Erdschichten. Die Jungen und Mädchen beginnen, die Erde genauer zu untersuchen. Schließlich wird aus Ton und Lehm ein Lehmbauofen gebaut: Ein Treffpunkt, an dem heute regelmäßig gemeinsam mit allen Eltern Brot gebacken wird.

Zum Forschertipp

Die Kinder schauen sich ihre eigenen Bilder von Dinosauriern an
© Ivan Rubio Suarez

Praxisbeispiel: Ein Memory vom Forscherfest

Anna Shapkina arbeitet in der Integrationskindertagesstätte Sonnenschein in Berlin. Das Kita-Team verfügt über eine 20-jährige Erfahrung bei der Integrationsarbeit. Im Praxisbeispiel stellt sie Ideen vom Forscherfest mit Anti-Bias-Bezug vor.

Zur Forscheridee

Kinder sitzen mit ihrer Erzieherin vor einer improvisierten Leinwand
© Stiftung Haus der kleinen Forscher

Praxisbeispiel: Bilderbuchkino in zwei Sprachen

Einmal die Woche lädt die Kita im Tam in Berlin-Kreuzberg zum Bilderbuchkino ein. Bilderbücher werden auf Deutsch und in einer anderen Sprache vorgelesen und dazu auf einer Leinwand betrachtet. Später erzählen dann die Kinder die Geschichte.

Hereinspaziert!

Praxisbeispiel: Aufnahme-Gespräche bei den Eltern zu Hause

Die katholische Kita St. Franziskus in Aalen liegt gleich neben dem Rötenberg in Aalen, wo viele Familien mit Migrationshintergrund leben. Der Bedarf an sozialem Austausch und Miteinander ist groß, daher hat die Kita ihr Angebot stets erweitert. Zum Beispiel finden viele Aufnahmegespräche bei den Familien statt.

So wird es umgesetzt

Grit Naß lacht hinter einem Globus
© Stiftung Haus der kleinen Forscher

Praxisbeispiel: Wie ein Kind aus Kamerun eine Kita zum Forschen mit Lehm brachte

Nur zwei Monate besuchte ein geflüchteter Junge die Kindertagesstätte "Zauberlinde" im brandenburgischen Golzow. Doch schon die kurze Begegnung mit dem zunächst Fremden schickte die 23 Kita-, Vorschul- und Hortkinder auf eine große Forscherreise. Die Kitaleiterin Grit Naß berichtet.

So kam es zum Lehmbau

Fünf Kinder und eine junge Frau hüpfen auf einem Bein durch den Raum
© Stiftung Haus der kleinen Forscher

Praxisbeispiel: Wie Sportprogramme Integration fördern

Sport erlaubt Kommunikation ohne Sprache. Wie können Kitas und Grundschulen das für sich nutzen? Wir stellen zwei Initiativen aus dem Südwesten vor.

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Die Personen posieren in einem Innenhof mit Cajon und Gitarre
© Stiftung Haus der kleinen Forscher

Praxisbeispiel: Hamburger Kita-Kinder lernen Deutsch mit Bonobo und viel Musik

So ein Affentheater! Das Konzept "Liederspaß mit Bonobo" unterstützt Kinder spielerisch undmusikalisch beim Lernen der deutschen Sprache. In Hamburg setzt das Konservatorium damit Chorprojekte für Flüchtlingskinder um.

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Zwei Frauen stehen in einem Singkreis und haben die Hände zu einem Kissen geformt, um "schlafen" zu symbolisieren
© Stiftung Haus der kleinen Forscher

Praxisbeispiel: Kinder- und Wiegenlieder aus aller Welt

Klare Wiederholungen, Strukturen und eine eingängige Melodie – Singen eignet sich wunderbar, um eine fremde Sprache zu lernen. Das offene, niedrigschwellige Angebot der Bergischen Musikschule in Wuppertal "KIWI – Kinder und Wiegenlieder aus aller Welt" nimmt diese Grundidee auf. Nebenbei baut es soziale Brücken.

Mehr zum Projekt

Ein Junge schaut durch eine Form mit farbiger Folie
© Stiftung Haus der kleinen Forscher

Tipps: "Good Practice"-Beispiele in 6 Schritten selbst umsetzen

Überall, auch hier auf dem Service-Portal Integration, finden Sie gute Ideen aus anderen Einrichtungen. Diese „Good Practice“-Beispiele eins zu eins in den eigenen Alltag zu übertragen funktioniert aber in den seltensten Fällen. Ein Experte erklärt, was Sie stattdessen machen können.

So funktioniert es

Praxisbeispiel: Gemeinsam kochen und immer wieder reden

Rachel Nangally organisiert die Kinderbetreuung in Unterkünften und weiß, dass ein Ankommen und vielleicht auch ein Umdenken nicht sofort stattfinden. "Reden ist wichtig. Immer wieder reden." Und wenn neue Familien kommen, führt sie oft dieselben Diksussionen. Das braucht Durchhaltevermögen.

Weitere Informationen

Frontalansicht der Kita Striegistaler Spatzennest in Pappendorf in Mittelsachsen
© Stiftung Haus der kleinen Forscher

Praxisbeispiel: Integration von geflüchteten Kindern im ländlichen Raum

Kitas im ländlichen Raum stehen beim Thema Integration vor anderen Herausforderungen als in der Stadt. Kitaleiterin Katja Brüggemann aus Sachsen erzählt von Komplikationen mit Bussen, fehlender Anbindung und der Stärke von regionalen Netzwerken.

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Ein Kind hält die Hand nach vorne und signalisiert so: Stopp.
© istockphoto.com/jansucko

Praxisbeispiel: Ohne Sprache Grenzen setzen

Wie können Kinder "Nein" sagen, wenn sie die Sprache nicht sprechen? Dafür hat Kitaleiterin Gabriele Bentlage in der Kita Arche Noah ein klares Signal etabliert. Wie sie so Konflikte reduziert und warum sich in der Kita Arche Noah an Fasching kein Kind verkleiden muss, erzählt sie im Interview.

Zum Interview

Praxisbeispiel: "Die Kita als sicherer Hafen"

"Am Anfang dachten wir, wir stünden vor einem riesigen Berg, aber dann war es nur ein kleiner Hügel", sagt Erika Krempff über die Integrationsarbeit. Sie leitet die Kita Ludwigshafener Straße in Stuttgart. 60 Prozent der Kinder in der Einrichtung haben einen Migrationshintergrund.

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