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Weiterführende Links

Medizinisches und Arztbesuch

Selbst vielen in Deutschland aufgewachsenen Menschen ist medizinische Fachsprache in Arztpraxen, Krankenhäusern und Apotheken fremd. Für die allermeisten geflüchteten Menschen gilt das natürlich umso mehr. Diese übersetzten Dokumente sollen Eltern nicht nur in akuten Fällen bei der Verständigung mit medizinischem Fachpersonal helfen.

"Ratgeber Gesundheit für Asylsuchende in Deutschland"

Das Bundesministerium für Gesundheit hat zusammen mit dem Ethno-Medizinischen Zentrum e.V. einen Ratgeber für Asylsuchende in Deutschland herausgegeben. Die umfangreiche Broschüre bietet Basisinformationen zum Thema Gesundheit und medizinische Versorgung auf Englisch, Arabisch, Kurdisch (Kurmanci), Paschto und Dari. Der Ratgeber ist als PDF zum Download verfügbar:

Ratgeber Gesundheit für Asylsuchende

Medizinische Erstversorgung

Die gemeinnützige Initiative "Medizin Hilft e.V." hat es sich zum Ziel gemacht, Geflüchteten und Menschen ohne Zugang zum Deutschen Gesundheitssystem medizinische Versorgung und soziale Beratung mit dem Ziel der (Re-)Integration in die Regelversorgung zu bieten.

Die Organisation bietet auf ihrer Webseite Übersetzungen zum "grünen Krankenschein" für Asylbewerber (gilt vor allem für Berlin), zur Medikamenteneinnahme, zur Dokumentation des Impfstatus und zur Impfempfehlung.

Übersetzungen zum "grünen Krankenschein"

Anamnesebogen und Therapieplan

Auf der Homepage der Landesärztekammer Baden-Württemberg können Sie Anamnesebögen in über 20 Sprachen herunterladen. Außerdem bietet die Seite mehrsprachige Therapiepläne und gynäkologische Anamnesebögen auf Arabisch und Farsi. Die Bebilderung soll die Verständigung auch bei Analphabetismus möglich machen.

Therapiepläne und Anamnesebögen

Beim Zahnarzt

Die Redaktion der Zeitschrift "zm – Zahnärztliche Mitteilungen" – das offizielle Heft der Bundeszahnärztekammer, der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Zahnärztekammern e.V. und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung Körperschaften des öffentlichen Rechts – hat Übersetzungen von Anamnesebögen, Notfallfragebögen und Informationsbroschüren gesammelt. Die Dokumente und ein Piktogramm-Heft für Nichtschriftkundige stehen auf der Website zum Download bereit.

Anamnesebögen, Notfallfragebögen und Informationsbroschüren

Schmerzen, Symptome und Verletzungsursachen

Die "Apotheken Umschau" hat ein mehrsprachiges Bilderwörterbuch entwickelt, das die Kommunikation bei der medizinischen Erstversorgung erleichtert. Die Bilder, Piktogramme und Übersetzungen erklären Körperteile, Organe, Beschwerden und Verletzungsursachen.

Sie können die Broschüre in zwei verschiedenen Sprachvarianten herunterladen:

Medizinisches Wörterbuch

Das Team des "Refugee Phrasebook" hat eine Sonderausgabe mit über 150 medizinisch relevanten Formulierungen erstellt – das "Medical Phrasebook". Auf der Website können Sie verschiedene Sprachen auswählen und zu einer druckbaren Übersicht verbinden.

"Medical Phrasebook"

Apotheken und Beipackzettel

Bei Verständnisschwierigkeiten in der Apotheke oder beim Lesen des Beipackzettels, hat die "Pharmazeutische Zeitung" ein Hilfsangebot entwickelt. Der Fragebogen und der Therapieplan stehen als zweisprachige Verständigungshilfen jeweils auf Deutsch und Arabisch sowie auf Deutsch und Persisch zum Download zur Verfügung.

Der Körper in Wort und Bild

Die Plattform "Zanzu" ist ein Gemeinschaftsprojekt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und Sensao, dem flämischen Expertenzentrum für sexuelle Gesundheit. Die interaktive Seite veranschaulicht in 13 Sprachen sowie in Ton und Bild Begriffe rund um die Themen Körper, Schwangerschaft und Familienplanung, Infektionen, Sexualität, Gefühle und Gesetze.

Das Portal "Zanzu" mit Sprachauswahl

Elterninformationen und -formulare zum Neugeborenen-Screening

Die Berliner Charité stellt übersetzte Elterninformationsbögen und die Einverständniserklärung zum Neugeborenen-Screening zur Verfügung. Die gedruckte Fassung können Sie im Sekretariat anfordern.

Informationen und Formulare zum Neugeborenen-Screening

Elternbögen zum Infektionsschutzgesetz

Insbesondere für Flüchtlinge mit Kindern im Kita- oder Grundschulalter kann es wichtig sein, das Infektionsschutzgesetz zu kennen und zu verstehen. Das Robert Koch Institut stellt auf seiner Website Elternbriefe in mehreren Sprachen zur Verfügung.

Elternbögen zum Infektionsschutzgesetz

"Refugeeum" – Hilfe für die Psyche

"Refugeeum" ist eine Website, die Informationen für Flüchtlinge zur Thematik psychischer Beeinträchtigungen bietet. Die Seite ist unter anderem auf Persisch und Arabisch verfügbar.

Das Hilfsportal "Refugeeum"

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